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Vokabeln lernen!

Meerschweinchen sind Rudeltiere, die gerne miteinander rumtollen oder sich dicht gedrängt aneinander kuscheln. Zu kleinen Streitereien kommt es dabei selten, da sie sich durch eine ganz bestimmte Körper- und Lautsprache miteinander verständigen.
Damit sich Ihr Meerschweinchen bei Ihnen wohl fühlt, ist es wichtig, dass Sie Ihren Schützling verstehen.

1. Körpersprache

Männchen machen:
Das Aufstellen ist für Meerschweinchen zwar ein schwieriger Balanceakt, aber um an leckeres Futter zu kommen, tun sie alles ...

Luftsprünge:
Jungtiere hüpfen wie die Ziegenböcke umher. Das bedeutet gute Laune und Übermut. Wenn man erwachsene Tiere viel laufen lässt und mit Beschäftigung auf Trab hält, kann man diesen Spieltrieb erhalten.

Gähnen:
Wenn ein Meerschweinchen gähnt ist es nicht müde, sondern signalisiert in einem Kampf, dass es sich geschlagen gibt.

Imponiergehabe:
Ein aggressiv gestimmtes Meerschweinchen sträubt die Nacken- und Rückenhaare. Dabei ertönt ein langgezogenens "brrr".

Boxen:
Alle Tiere boxen vor allem an der Futterstelle um den besten Platz zu ergattern. Mit geschlossener Schnauze stößt ein Weibchen z.B. ein aufdringliches Männchen.

Ruhen:
Entspannte Tiere liegen häufig auf der Seite. Dabei strecken sie oft ein Hinterbein nach hinten oder strecken es seitlich weg.


2. Laute

Grunzen:
Werden Sie von Ihrem Meerschweinchen angegrunzt, dann freut es sich Sie zu sehen und begrüßt Sie. Auch Meerschweinchen untereinander sagen so freundlich "Hallo".

Glucksen und Gurren:
Ein glucksendes Meerschweinchen ist ein rundum zufriedenes Meerschweinchen. Manchmal zeigt es seine Freude noch zusätzlich durch lustige Bocksprünge.

Quieken:
Oft reicht das Rascheln einer tüte aus um lautes Quieken auszulösen.
Übersetzen kann man das wohl mit "Wir verhungern!!!" oder "Wir wollen SOFORT unser Essen!"
So werden ausschließlich Menschen angebettelt.

Fiepen:
Meerschweinchen, die jämmerlich fiepen, fühlen sich verlassen oder haben Angst.

Knurren und Zähneklappern:
Es ist häufig bei Auseinandersetzungen mit Artgenossen zu bemerken, aber auch bei plötzlich auftretenden Geräuschen oder hektischen Bewgungen.
Ihr Meerschweinchen hat große Angst.

Chirpen:
Das sind sehr hohe Quiektöne, so als würde ein Vogel zirpen. Ein Tier, was sich sozial überfordert fühlt, stößt diese Laute laut und lang anhaltend aus. Das Tier steht unter großem Stress und kommt mit einer Situation nicht klar.


3. Sinnesleistungen

Hören und Sehen:
Meerschweinchen hören ausgezeichnet. Besonders helle Töne nehmen sie noch in einem Bereich bis zu 33 kHz wahr, Menschen bis zu 20 kHz.

Anhand von Versuchen hat man herausgefunden, dass Meerschweinchen in der Lage sind, Farben zu unterscheiden, vor allem Gelb, Rot, Grün und Blau.
 

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© web-agentur facia