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Tipps
zur Haltung von Hunden
Seit
vielen hundert Jahren leben Hunde in Gemeinschaft mit uns
Menschen. Wir lieben unsere Vierbeiner, sie bereichern unser
Leben, aber verstehen wir sie?
Noch immer erwarten wir - entgegen menschlicher Vernunft
-, dass unsere Hunde unsere Sprache verstehen. Wir geben
uns aber wenig Mühe, das Verhalten der Hunde zu verstehen.
Das
Ergebnis lautet - etwa 20 % aller mit uns in Lebensgemeinschaft
lebender Tiere weisen schwere Verhaltensstörungen auf.
Unsere Tierheime quellen über - "umständehalber
abzugeben" - alljährlich werden Tausende körperlich
gesunde Hunde aufgrund schwerer seelischer Schäden
eingeschläfert. Und vieles wäre so einfach, wenn
wir uns nur die Mühe machten, uns echtes Wissen über
das Verhalten und die Bedürfnisse unserer Hunde anzueignen.
In
aller Regel findet man Problemhunde bei jemandem, der erstmals
einen Hund besitzt. Es hat sich leider gezeigt, dass es
meist der erste Hund ist, bei dem viel falsch gemacht wird.
In erster Linie fehlt dem neuen Hundebesitzer ein grundlegendes
Wissen über das Verhalten von Hunden, das Wissen um
die Entwicklung des jungen Hundes und die Probleme, die
hier und später auftreten können, und das Wissen
darüber wie man Abhilfe schaffen kann.
Welche
Anforderungen stellen wir an unsere Hunde?
- Der Hund soll
sich im Haus still und unauffällig verhalten -
sich aber lauthals bemerkbar machen, wenn ein ungebetener
Gast kommt.
- Er soll gegen
Menschen freundlich und gut sein - aber verdächtige
Personen anknurren.
- Er soll zu Kindern
immer freundlich sein - aber die Kinder brauchen ihm
gegenüber nicht freundlich sein.
- Er soll den
Postboten und den Schornsteinfeger hereinlassen - aber
nicht den Einbrecher.
- Er soll ruhig
sein und nichts kaputt machen - aber er soll bei Gelegenheit
auch lebhaft und spielfreudig sein.
- Er soll Temperament
haben - aber er soll auch im Schneckentempo "bei
Fuß" an der Seite seines Besitzers gehen
können.
- Er soll mit
anderen Hunden spielen - und das bis ins hohe Alter.
(Spielen Sie mit 30 Jahren auch noch mit dem Nachbarn
im Sandkasten?)
- Er soll alles
verstehen, was man ihm sagt, ohne dass man ihm zuerst
die Bedeutung der verwendeten Worte beigebracht hat.
- Er soll augenblicklich
gehorchen - aber auch selbstständig handeln können
und Charakter haben.
- Und das alles
möglichst vom ersten Tag des Zusammenlebens an!
Verlangen wir da nicht etwas zu viel?
Wir
haben einige Informationen zur Haltung und Erziehung von
Hunden für Sie zusammengestellt, die ständig erweitert
werden:
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