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Trennungsangst
bei Hunden
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Haben
Sie Geduld und Verständnis! Planen Sie für
diese Desensibilisierung ca. 2 - 3 Monate ein.
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Gerade
ein Hund aus dem Tierheim (der ja mindestens schon einmal
von seinem Menschen im Stich gelassen wurde!) leidet
verstärkt unter Trennungsangst und kann als Übersprungshandlung
auch schon mal in Panik geraten, bellen, einen Anfall
von Zerstörungswut bekommen und/oder aus Protest
oder Angst in die Wohnung machen, obwohl er eigentlich
stubenrein ist.
Sprechen Sie auch ruhig mit einem Tierheilpraktiker
oder Ihrem Tierarzt. Es gibt unterstützende Mittel
(z.B. Bachblüten-Mischungen), die das Training
positiv unterstützen können.
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Häufig
hilft es auch gleichzeitig eine Hundeschule zu besuchen.
Dort können sich die Hundebesitzer austauschen
und neuen Mut schöpfen, denn man ist nicht alleine
mit seinem Problem.
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Außerdem
lernt Ihr Hund dort die Grundbegriffe des Gehorsams
und bekommt dadurch mehr Selbstbewusstsein.
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Ignorieren
Sie Ihren Hund eine halbe Stunde bevor Sie das Haus
verlassen. Knuddeln Sie ihn nicht bevor Sie gehen.
Erklärung:
Ihr Hund muss Selbstständigkeit lernen, dann wird ihm
das "Alleine sein" auch nicht so weh tun. Außerdem
suggerieren Sie ihm durch zuviel Aufmerksamkeit vor dem
Verlassen, dass gleich etwas passieren wird.
- Erlauben
Sie Ihrem Hund auf gar keinen Fall Ihnen überall
hin zu folgen. Er sollte lernen sich auf Kommando in
sein Körbchen oder auf seine Decke zu legen.
Erklärung:
Fast alle
Hunde, die nicht alleine bleiben können, haben zuwenig
Selbstbewusstsein. Das Tier muss lernen, dass es auch alleine
im Zimmer bleiben kann. Das fällt ihm leichter, wenn
ihm ein fester Platz zugewiesen wurde.
- Begrüßen
Sie Ihren Hund nicht überschwänglich,
wenn Sie wieder nach Hause kommen. Sagen Sie kurz "Hallo"
und ignorieren ihn wieder.
Erklärung:
Wenn Sie
ihn überschwänglich begrüßen, bestätigen
Sie seine Hysterie während Ihrer Abwesenheit.
- Ihr Hund
braucht unbedingt einen festen Platz, an dem er sich
sicher fühlt. Er muss lernen sich auf Kommando
in sein Körbchen bzw. auf seine Decke zu legen.
Erklärung:
Feste Aufgaben und feste Plätze geben Ihrem Hund Sicherheit
und stärken sein Sebstbewusstsein.
- Üben
Sie unbedingt täglich mit Ihrem Hund die Grundkommandos
(Sitz, Platz, Fuß usw.)
Erklärung:
Auch das gibt Ihrem Hund Selbstvertrauen und erleichtert
Ihnen Ihr Training.
- Verlassen
Sie das Haus ohne besonderen Aufwand. Halten Sie auf
gar keinen Fall lange Abschiedsreden, wie z.B. "Ich
gehe ja nur einkaufen ...", "Frauchen kommt
ja gleich wieder ...",
"Sei schöööööön liebe
...", etc.!
Erklärung:
Sie verunsichern
dadurch Ihren Hund. Er hat sehr schnell die Verknüpfung:
Tonfall - Frauchen/Herrchen geht gleich. Er wird im Vorfeld
schon nervös und unruhig.
- Vollführen
Sie mehrmals täglich Ihr persönliches Ritual,
als ob Sie das Haus verlassen würden. (Schlüssel
klimpern, Jacke anziehen, Tasche packen o.ä.).
Anstatt jetzt aber das Haus zu verlassen, machen Sie
ohne Worte - und natürlich ohne Ihren Hund zu beachten
- wieder kehrt und setzen sich wieder aufs Sofa oder
beginnen Sie z.B. mit der Hausarbeit.
Erklärung:
Ihrem Hund
wird es bald zu blöde sein, Ihnen ständig hinterher
zu laufen, wenn Sie ja doch nicht gehen. Er erkennt bald
nicht mehr, wann Sie wirklich gehen wollen.
- Üben
Sie mit Ihrem Hund das "ALLEINE SEIN". Schließen
Sie für Sekunden die Tür, während ihr
Hund in einem anderen Zimmer ist. Anfangs aber wirklich
nur für 1 - 2 Sekunden. Öffnen Sie die Tür
wieder bevor Ihr Hund Zeit zum Bellen oder Jaulen
hat, denn nur so können Sie ihn loben.
Erklärung:
Wenn Ihr
Hund merkt, dass es eine positive Reaktion auf sein ruhiges
Verhalten gibt, wird ihm eine längere Trennung auch
leichter fallen.
- Um Ihren
Hund das Alleinesein zu "versüßen",
verstecken Sie ihm kleine Leckereien in der Wohnung.
(Sie können einen Kauknochen auch in Zeitungspapier
einwickeln.)
Erklärung:
Ihr Hund
ist während Ihrer Abwesenheit beschäftigt. Nach
kurzer Zeit wird er sich darauf freuen, wenn Sie das Haus
verlassen, denn dann kann er mit der "Schatzsuche"
beginnen.
- Ihr Hund
sollte unbedingt genügend Auslauf bekommen. Geben
Sie ihm oft die Möglichkeit mit anderen Hunden
zu spielen.
Erklärung:
Ein ausgelasteter,
müder Hund ist ein braver Hund. Er wird während
Ihrer Abwesenheit ein "Nickerchen" machen.
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