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Helfen
Sie Ihrer scheinträchtigen Hündin
Was
ist Scheinträchtigkeit?
Ursprünglich
diente die Scheinträchtigkeit bei den Wölfen dazu,
dass nicht trächtig gewordene Tiere zusätzlich
den Wurf der Leitwölfin mitsäugen konnten, um
dessen Überleben zu sichern.
Diese Funktion muss bei unseren Hunden natürlich nicht
mehr erfüllt werden.
Die
Scheinträchtigkeit kann aber auch heute noch aufgrund
veränderter Hormonspiegel bei allen Hündinnen
1 - 3 Monate nach der Läufigkeit auftreten.
Eine
scheinträchtige Hündin fühlt sich als werdende
Mutter und zeigt typische emotionale Verhaltensänderungen
sowie eine Schwellung der Milchdrüsen. Sie möchte
ihren "Babies" ein Nest bauen, sie bemuttern und
verteidigen. Doch der "Kinderwunsch" bleibt unerfüllt
und die Hündin ist stark beunruhigt.
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Während
der Scheinträchtigkeit leidet Ihre Hündin
körperlich und seelisch! |
Wie
zeigen sich die Muttergefühle?
Die Hündin
stellt ihr ganzes Verhalten auf die erwartete Mutterschaft
um:
- Sie sammelt
Spielsachen, Stofftiere oder Pantoffeln als Ersatz für
ihre nicht vorhandenen "Babies".
- Sie möchte
ihren Ersatz-Kindern ein Heim schaffen und beginnt ein
Nest zu bauen.
- Sie wird diese
"Babies" bemuttern, beschützen und bei
Gefahr verteidigen.
- Die Hündin
neigt zu Aggressivität und Unruhe.
- Einige Tiere
verweigern das Futter oder sind weniger lebhaft als
bisher.
Es
zeigen sich körperliche Veränderungen!
- Das Gesäuge
ist geschwollen und oft schmerzhaft.
- Die Milchdrüsen
sondern häufig Sekret ab.
- Die veränderten
Hormonspiegel können eine Milchdrüsenentzündung
hervorrufen.
- Die Hündin
beleckt ihr Gesäuge und regt so unerwünschterweise
die Milchproduktion an.
- Manchmal nimmt
sogar der Bauchumfang zu.
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Nehmen
Sie alle Veränderungen ernst! |
Das
hilft Ihrer Hündin nicht!
- Das Wegnehmen
der Spielsachen verstärkt die Unruhe Ihrer Hündin.
- Das Einreiben
des Gesäuges mit kühlenden Salben regt die
unerwünschte Milchproduktion an.
- Das Auflegen
kühlender Umschläge ist praktisch schwer durchzuführen.
- Vermeiden Sie
Hormontherapien, die massive Nebenwirkungen haben können.
So
können Sie Ihrer Hündin helfen!
- Lenken Sie Ihr
Tier durch häufige Spaziergänge ab.
- Lassen Sie sich
von Ihrem Tierarzt für Ihre Hündin ein hormonfreies
Medikament verordnen, einen sogenannten Prolaktin-Hemmer.
Dieses Medikament hemmt die Ausschüttung des Hormons
Prolaktin, welches die körperlichen Symptome -
Anbildung des Gesäuges, Milchsekretion - und die
Verhaltensänderungen bei der scheinträchtigen
Hündin auslösen.
- Verabreichen
Sie Ihrer Hündin "Sofort-Hilfe Tropen"
(siehe www.die-tierheilpraktiker.de).
Diese Tropfen nehmen Ihrer Hündin den psychischen
Stress.
- Denken Sie
unbedingt über eine Kastration nach!
- Lesen Sie
die Seite "Pro
& Kontra Kastration".
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