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Auch hier brauchen wir Ihre Hilfe

Wir möchten alle Veranstalter aus gegebenen Anlass daran erinnern,
dass es gemäß § 3 Nr. 6 Tierschutzgesetz verboten ist, ein Tier zu einer Filmaufnahme, Schaustellung, Werbung oder ähnlichen Veranstaltungen heranzuziehen, sofern damit Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden sind.
Damit würde ein Verstoß gegen diesen Paragraphen (und somit auch gegen § 18 Tierschutzgesetz) vorliegen.

Der Tierschutzverein Lingen und Umgebung e.V. scheut sich nicht davor Verstöße anzuzeigen!



Das Fernsehen Sat 1 brachte einen Bericht zu dem unten stehenden Tierschutzfall. Das Veterinäramt des Landkreises Emsland wurde dazu befragt, zeigte sich aber nicht zuständig, und es gab auch keine finanzielle Unterstützung. Somit trug der Tierschutzverein die gesamten Kosten.
 

Die Fußböden voller Kot und Urin
Berner Sennenmischling Max:

Rücken und Route

Hier lebten 4 Hunde

Hier lebte Schäferhündin Tada

Hier lebten 5 Katzen

Auch hier der Boden übersät mit Kot und Urin
Am Freitag dem 14.12.2008 gegen 14 Uhr erreichte der Tierschutzverein der Hilferuf eines Pastors.
Er bat uns um Hilfe, da sich in der Wohnung einer allein stehenden Frau 14 Hunde und 5 Katzen befinden würden. Diese Frau könne diese Tiere schon seit längerem weder finanziell noch gesundheitlich versorgen.

Um 15 Uhr waren unsere Tierschutzbeauftragte und eine Tierpflegerin vor Ort. Schon im Flur kam ihnen ein stechender Geruch von Kot und Urin entgegen. In der völlig zugemüllten Küche befanden sich 8 kleine bis mittelgroße Hunde. Die Hunde sprangen wild umher und vertrugen sich zum Teil nicht. Futter und Wasser war nicht vorhanden.

In einem Nebenraum fanden sie einen großen Berner Sennen-Mischling. Auch dieser Raum war mit Kot und Urin übersät. Es stank bestialisch. Der Hund hatte am ganzen Körper kahle Stellen. Wasser und Futter war nicht vorhanden.

In einem Raum im Obergeschoss waren 5 Katzen eingesperrt. Auch hier wieder bestialischer Gestank und überall Kot und Urin. Die Katzen müssen seit Tagen nichts mehr zu Trinken und Fressen bekommen haben. Sie stürzten nach unten um im überfüllten Waschbecken Wasser zu finden.

Neben der Küche befand sich ein kleiner Raum in dem noch weitere 4 Hunde ausharrten. Hier handelte es sich um 2 Dalmatiner-Mischlinge und 2 kleine Mischlinge. Der Raum war total zugemüllt und auch hier war weder Wasser noch Futter vorhanden.

In einem angrenzenden Schuppen befand sich dann noch eine Schäferhündin. Diese hatte kaum Platz sich zu bewegen, da auch hier alles mit Müll und Geräten zugestellt war. Auch hier war kein Wasser und Futter vorhanden.

In einem Gespräch mit der Frau erfuhren wir, dass sie weder die finanziellen Mittel hätte, um die Tiere zu versorgen, noch war sie dieser Aufgabe gewachsen. Seit einem Jahr lebe sie ohne Strom und Wasser mit den Tieren in diesem unzumutbaren Zustand. Sie erzählte uns, dass das Veterinäramt noch vor kurzem (ca. 3 Wochen) da gewesen wäre und keinen Handlungsbedarf gesehen hat!!!!

Wir einigten uns darauf, alle 5 Katzen, sowie 13 Hunde mit ins Tierheim zu nehmen. Einen Hund wollte sie unbedingt behalten. Noch in unserem Beisein wurde die Frau von ihrer Verwandtschaft abgeholt und somit auch versorgt.

Am Samstag untersuchte unser Tierarzt fast 4 Stunden die Tiere, die sich allesamt in einem sehr schlechten Gesundheitszustand befinden.

Wir informierten das Veterinäramt des Landkreises Emsland über die Zustände, wissen aber nicht, ob wir die angeforderte finanzielle Hilfe von der Behörde bekommen.

Um diese Aufgabe bewältigen zu können, bitten wir Sie um finanzielle Unterstützung für diese geretteten Tiere!
Spendenkonto:
Volksbank Lingen eG
BLZ 266 600 60
Konto 1111368500
Stichwort: Tierrettung

 
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